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Gathmann Michaelis und Freunde | Detail

Ich packe meinen Koffer… und die Reiseapotheke

| Sicher unterwegs

Was sollte in der Reiseapotheke nicht fehlen?

Ob am Meer, in den Bergen oder in fernen Ländern – Verletzungen und Krankheiten machen keinen Urlaub und können zur unangenehmen Reisebegleitung werden. Je nach Urlaubsort und Landesprache kann es kompliziert werden, im Akutfall Arzneimittel zu besorgen. Deshalb steht auf der Kofferpackliste immer auch die Reiseapotheke; für jeden Urlaub sollten Verbandsmaterial und Arzneimittel neu zusammengestellt werden.

Ort und Art des Ur­laubs ent­schei­den

Unabhängig vom Reiseziel gehören Verbandmaterial und Salben im Falle von Schnitt- und Schürfwunden sowie Mittel gegen Erkältungen, Fieber und Magen-Darm-Infekte ins Gepäck. Ansonsten variiert der Inhalt der Reiseapotheke je nach Urlaubsziel, den reisenden Personen und deren Aktivität. Während beim Trekking das Blasenpflaster nicht fehlen darf, sind in Ländern mit niedrigen Hygienestandards Mittel gegen Durchfall unabdingbar. Kinder benötigen immer altersgerechte Arzneimittel.

Was ge­hört in die Rei­sea­po­the­ke?

Es ist keine gute Idee, bei Verletzungen im Urlaub auf das Erste-Hilfe-Set im Auto zurückzugreifen; das Material soll bei Unfällen helfen und dafür auch vollständig bleiben. Mit speziellen Erste-Hilfe-Sets für die Reise ist die Erstversorgung sichergestellt. Hinzu kommen Arzneimittel gegen häufige Krankheiten sowie individuelle Medikamente. Folgende Checklisten helfen beim Zusammenstellen der Reiseapotheke:

 

Verband- und Erste-Hilfe-Material

  • Heft- und Blasenpflaster
  • Schnellverbände, sterile Wundkompressen
  • Mullbinden, elastische Binden
  • Wund-Desinfektionsmittel
  • Heilsalbe
  • Gel gegen Insektenstiche
  • Kleine Schere, Pinzette, Zeckenzange
  • Einweghandschuhe

 

Arznei- und Hilfsmittel bei Krankheiten

  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Fieberthermometer
  • Medikamente gegen Erkältung (Schnupfen, Husten, Hals- und Ohrenschmerzen)
  • Mittel gegen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

 

Achtung: Bei Kindern auf die richtige Dosierung und Verabreichungsform (Zäpfchen/Saft) achten.

 

Individuelle Medikation

(z. B. Herz-Kreislauf-Medikamente, Asthmaspray, Antibabypille)

Hilfreich und vorbeugend wirksam

  • Sonnencreme mit hohem UV-Schutz
  • Hand-Desinfektionsgel
  • FFP2-Masken
  • Insekten- und Zeckenschutzmittel
  • Moskitonetz

 

Wer die Umverpackungen aus Platzgründen entfernt, sollte die Beipackzettel dennoch dabeihaben. Zudem ist zu beachten, dass manche Arzneimittel kühl gelagert und transportiert werden müssen.

Mutter trägt Kleinkind Sonnencreme auf.
Foto: Kirill Gorlov / stock.adobe.com

Fern- und Flu­g­rei­sen

Vor Fernreisen ist rechtzeitige Information über das Zielland wichtig  und ob zum Beispiel eine Schutzimpfung oder Mittel gegen Malaria empfohlen werden. Auf Langstreckenflügen ist eine Thromboseprophylaxe sinnvoll. Medikamente im Handgepäck mitzuführen, ist generell erlaubt.

Me­di­zi­ni­sche Hil­fe auf­su­chen

Wenn Säuglinge krank werden sowie bei schwereren Verletzungen oder Krankheitssymptomen ist der Gang in eine Arztpraxis oder ins Krankenhaus das einzig Richtige; Krankenkassenkarte und Impfpass gehören unbedingt ins Reisegepäck.  

Tipps für die Rei­sea­po­the­ke

Tipps für die Reiseapotheke gibt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. www.abda.de, Suchwort: Checkliste Reiseapotheke.

- cgr

Foto (Titelbild): Svitlana / stock.adobe.com

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