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Gathmann Michaelis und Freunde | Detail

Die Top 5 für rückenschonende Gartenarbeit

| Senioren

So entlasten Sie beim Gärtnern Ihren Rücken.

Gartenpflege ist vielseitig, aber oft auch anstrengend. Viele Hobbygärtner belasten ihren Rücken beim Pflanzen, Graben, Schneiden, Mähen oder Ernten falsch oder zu stark. Das muss nicht sein. Hier kommen fünf Tipps, wie Sie im eigenen Garten besonders rückenschonend und gesund arbeiten können

1. Hal­tung be­wah­ren

Eine gesunde Körperhaltung ist das A und O, dagegen belasten zwanghafte oder ungewöhnliche Positionen den Rücken. Beete am Boden lassen sich gut im Kniestand, hüfthohe Pflanzen auf einem Sitzhocker und hohe Gewächse von einer Leiter aus bearbeiten. Heben Sie Pflanzenkübel, Säcke oder Gießkannen aus der Beinkraft heraus und mit geradem Rücken an. Wenn möglich, Sackkarren oder Rollbretter verwenden. 

Senior trägt einen Heuballen im Gemüsegarten
Foto: rh2010 / stock.adobe.com

2. Pas­sen­de Ge­rä­te und Hilfs­mit­tel nut­zen

Hochwertige und leichte Arbeitsgeräte mit ergonomischen Griffen sorgen für eine ideale Kraftübertragung. Abgewinkelte oder längenverstellbare Stiele erlauben das Arbeiten ohne Bücken oder Strecken. Freischneider oder Laubbläser lassen sich mit Schultertragesystemen in aufrechter Haltung bedienen – achten Sie Ihren Ohren zuliebe auf leise Modelle! Ob Kniekissen, Hocker oder Schubkarre – alles, was die Arbeit erleichtert, ist auch gut für den Rücken. 

3. Funk­tio­na­le Klei­dung tra­gen

Funktionale und wettergerechte Kleidung ist angesagt: Bewährt haben sich der variable „Zwiebel-Look“ sowie Schulter- und Nierenwärmer, die Rücken und Gelenke bei Kälte warm und beweglich halten. Ein von Schweiß oder Regen durchnässtes Shirt kühlt die Rückenmuskulatur ebenso aus wie Zugluft. Wer kleinere Geräte in den Taschen von Arbeitsjacken und -hosen oder in speziellen Gartenschürzen verstauen kann, muss sich nicht ständig bücken.

4. Gar­ten sinn­voll an­le­gen

Planen und gestalten Sie Grünflächen, Beete und Wege so, dass sie an leicht zugänglichen Hochbeeten und Pflanztischen in aufrechter Haltung arbeiten können. Schlauch-Bewässerungssysteme und Rasensprenger bewahren Sie davor, schwere Gießkannen schleppen zu müssen. Rückenschonend sind auch mehrjährige Pflanzen, die nicht zu hoch wachsen, wenig Pflege und nur selten einen Schnitt brauchen.

Seniorin arbeitet an einem Hochbeet
Foto: epiximages / shutterstock.com

5. Mit Be­dacht „ackern“

Nicht alles muss an einem Tag erledigt werden – gönnen Sie sich und Ihrem Rücken ausreichend Pausen. Ausgleichsübungen entspannen oder kräftigen die Muskulatur. Wer die Arbeitsgeräte funktionsgerecht einsetzt und sowohl Tätigkeiten als auch Körperhaltung regelmäßig abwechselt, vermeidet falsche oder einseitige Belastungen. Bitten Sie Familienmitglieder um Unterstützung und überlassen Sie besonders schwere Gartenarbeit besser einer Fachperson.

- cgr

Foto (Titelbild): WavebreakmediaMicro / stock.adobe.com

 

 

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