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Gathmann Michaelis und Freunde | Detail

Hautschutz bei der Hausarbeit

| Haushalt

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Hände mit Hautschutzcremes, geeigneten Handschuhen und schonenden Reinigungsmitteln effektiv pflegen und schützen können.

Häufiges Waschen, Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln sowie das Tragen von Handschuhen strapazieren die Haut. Trockene, schuppige Hände sind ein erstes Zeichen für ein gestörtes Gleichgewicht der Haut. Häufig zeigen sich auch Rötungen, Risse oder Bläschen. Ist die Barrierefunktion erst gestört, können Chemikalien in tiefere Hautschichten eindringen und Reizungen und Entzündungen verursachen. Oberste Priorität hat also der Schutz der Haut, vor allem wenn die Hände täglich beansprucht werden. 

So kön­nen Sie Ih­re Haut bei der Haus­ar­beit scho­nen und pf­le­gen

Wer Tätigkeiten ausführt, die die Haut belasten, sollte ihre natürliche Barriere- und Schutzfunktion unterstützen, um Hauterkrankungen vorzubeugen. Wirksamer Schutz setzt sich immer aus mehreren Maßnahmen zusammen:

Vor dem Put­zen ei­ne Haut­schutz­c­re­me auf­tra­gen

Hautschutzcremes unterstützen die Schutzfunktion der Haut, indem sie einen Schutzfilm bilden und die Hände so vor Wasser, Schmutz und Chemikalien schützen. Vor dem Gebrauch sollte Schmuck abgelegt werden, damit sie gleichmäßig aufgetragen werden kann. Verwenden Sie die Hautschutzcreme vor dem Putzen, nach Pausen sowie nach jedem Händewaschen.

Tra­gen Sie pas­sen­de Schutz­hand­schu­he

Trotz ihrer Schutzfunktion können Handschuhe zur Belastung für die Haut werden. Bildet sich unter dem Handschuh Feuchtigkeit, wird die Hautbarriere durchlässiger für das Eindringen schädlicher Substanzen. Beachten Sie beim Gebrauch von Handschuhen daher folgende Tipps:

  • Hautschutzcremes erst vollständig einziehen lassen.
    Handschuhe nur über saubere und trockene Hände ziehen.
  • Besonders geeignet für Arbeiten im Haushalt und mehrfach verwendbar sind ungepuderte Handschuhe aus Vinyl oder Nitrilkautschuk. Puder trocknet die Haut aus, bildet Krümel und erzeugt in Verbindung mit Schweiß einen veränderten pH-Wert der Haut. Bei längerem Tragen stauen sich Wärme und Feuchtigkeit im Handschuh. Idealerweise sind sie deshalb innen mit Baumwolle beschichtet, andernfalls können dünne Baumwollhandschuhe untergezogen werden. Sie nehmen den Schweiß auf und die Hände bleiben somit trockener.
  • Handschuhe wechseln, sobald sie innen feucht sind.
  • Handschuhe nur so lange tragen, wie es wirklich notwendig ist.
  • Einmalhandschuhe verlieren bei mehrmaligem Gebrauch ihre Schutzwirkung.
Foto: Freedomz / stock.adobe.com

Tipp: Haushaltshandschuhe gehören auch beim Putzen mit natürlichen Mitteln zur Grundausstattung. Denn auch Essig, Zitronensäure und Natron können, obwohl sie eine nachhaltige und schonende Alternative zu herkömmlichen Reinigungsmitteln sind, bei Kontakt Haut und Schleimhäute reizen.

Rei­ni­gungs­mit­tel spar­sam do­sie­ren

Viele Reinigungsmittel greifen den natürlichen Fettfilm der Haut und ihren Säureschutzmantel an. Beim Kauf sollte man auf das europäische Umweltzeichen („EU Ecolabel“ oder „Euroblume“) achten, denn je umweltfreundlicher ein Reinigungsmittel ist, desto hautschonender ist es. Für Allergiker eignen sich Reiniger mit dem ECARF-Qualitätssiegel. 
Beachten Sie die Gebrauchs- und Dosierungsanleitung auf der Verpackung und stellen Sie sicher, dass sich auch Ihre Haushaltshilfe daran hält, sollten Sie eine beschäftigen. 
Auf die meisten Spezialreiniger können Sie verzichten. Die Grundausstattung für den Hausputz besteht aus einem ph-neutralen Allzweckreiniger für alle nicht-kratzfesten Oberflächen, einem Handspülmittel gegen Fett, einem Kalklöser auf Zitronensäurebasis und einer Scheuermilch gegen grobe Verschmutzungen.

Wa­schen Sie Ih­re Hän­de nicht öf­ter als nö­t­ig und so scho­nend wie mög­lich

Zu häufiges Händewaschen kann die Schutzfunktion der Haut beeinträchtigen. Wer seine Hände beim Waschen schonen will, verwendet lauwarmes anstatt heißes Wasser, und wählt eine Seife, die den Säureschutzmantel der Haut nur wenig belastet. Diese Produkte tragen Bezeichnungen wie „pH-neutral“ oder „pH 5,5“. Spülen Sie die Seife gründlich ab und trocknen Sie Ihre Hände und Fingerzwischenräume mit einem weichen Handtuch oder saugfähigem Papiertuch ab.

Ma­chen Sie Hautpf­le­ge nach dem Put­zen zur Rou­ti­ne

Eine gute Handcreme sollte schnell einziehen, rückfettend und frei von Duftstoffen sowie Konservierungsstoffen sein. Inhaltsstoffe wie Kamille und Arnika beruhigen die Haut und beschleunigen die Heilung kleiner Wunden.

Tipp: Eine gute Handcreme ist eine willkommene Aufmerksamkeit für Haushaltshilfen und gleichzeitig eine fürsorgliche Geste.

  1. Die Creme auf den Handrücken auftragen.
  2. Die Creme mit den Fingerspitzen der einen Hand in den Fingerzwischenräumen der anderen Hand verreiben.
  3. Auch die Bereiche Nagelbett, Nagelfalz, Fingerkuppen und Handgelenke berücksichtigen.
  4. Daumen nacheinander mit der Faust umschließen und die Creme einmassieren.
  5. Die angewinkelten Finger einer Hand kreisförmig an der anderen Hand reiben, damit die Creme auch auf die Haut unter den Fingernägeln gelangt.

Foto (Titelbild): Krakenimages.com / stock.adobe.com

 

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