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Gathmann Michaelis und Freunde | Detail

Beliebte Frühblüher - welche sind giftig? Auch das Blumenwasser von Schnittblumen kann Giftstoffe enthalten

Bald ist es hoffentlich wieder so weit: In Gärten und Parks setzen Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen, Tulpen, Hyazinthen und Narzissen bunte Vielfalt an die Stelle von Eis und grauem Schneematsch.

Allerdings sind einige Frühlingsblumen giftig. Besonders Familien mit kleinen Kindern sollten deshalb genau überlegen, welche Blumen im Garten und auf dem Balkon wachsen sollen, rät die Aktion Das sichere Haus. Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit (DSH), Hamburg. Der Grund: Giftige Frühblüher können bei Verzehr zu schweren Vergiftungen führen. Besonders betroffen sind Krabbel- und Kleinkinder. Oft reichen schon geringe Mengen der Zwiebel, Samen oder anderer Pflanzenteile.

Diese 5 beliebten Frühblüher enthalten Giftstoffe:

Schneeglöckchen:

Alle Teile des Schneeglöckchens sind giftig. Nach Verzehr weisen Symptome wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auf eine Vergiftung hin.

 

Hyazinthen:

Für Menschen gering giftig. Nach Verzehr kann es zu Übelkeit und Magenkrämpfen kommen. Hunde und Katzen zeigen zum Teil schwere Vergiftungssymptome.

 

Tulpen:

Alle Pflanzenteile sind giftig. Nach längerem Hautkontakt kann es zu Ekzemen, Jucken, Rötungen und Schwellungen kommen. Die Hautprobleme verschwinden allerdings meist nach einigen Tagen von selbst.

 

Narzissen/Osterglocken:

Alle Teile der Pflanze, insbesondere die Zwiebel, sind giftig. Bei Verzehr kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Schweißausbrüchen kommen.

 

Maiglöckchen:

Das Maiglöckchen war 2014 die "Giftpflanze des Jahres". Giftig sind alle Pflanzenteile, vor allem die Blüten, Samen und jungen Blätter. Die Blätter vom Maiglöckchen können leicht mit denen des Bärlauchs verwechselt werden - der allerdings ist essbar.

 

Giftiges Blumenwasser bei Schnittblumen

Auch im Blumenwasser können giftige Stoffe vorhanden sein, da viele Frühblüher ihre Giftstoffe an das Blumenwasser abgeben. Aus harmlosem Blumenwasser wird dann eine Gefahr für Kleinkinder und neugierige Haustiere, wenn sie aus Vasen trinken. Vergiftungserscheinungen sind nicht auszuschließen.

Eltern und Haustierbesitzer sollten Vasen mit giftigen Schnittblumen deshalb so aufstellen, dass Kinder, Hunde und Katzen sie nicht erreichen können.

"Ungiftige Pflanzen" - eine Positivliste der Aktion Das sichere Haus

Die DSH hat eine Positivliste "Ungiftige Pflanzen" herausgegeben, auf der 20 Pflanzen verzeichnet sind, die ohne Bedenken in einen Familiengarten gesetzt werden können. Beispiele sind Cosmea, Kapuzinerkresse, Lavendel und Sonnenblume.

Zur Positivliste

Die Giftpflanzendatenbank der DSH informiert darüber hinaus zu den giftigsten Pflanzen im Garten und in der Wohnung.

Zur Giftpflanzendatenbank

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