Sichere Spielgeräte im Garten: Darauf sollten Eltern jetzt achten
Klettergerüste, Rutschen und Trampoline sorgen in vielen Gärten für Spaß und Bewegung. Doch instabile oder defekte Spielgeräte führen immer wieder zu schweren Unfällen.
„Eltern sollten Spielgeräte deshalb sorgfältig auswählen, korrekt aufbauen und regelmäßig auf Schäden prüfen, um die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten“, rät Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das sichere Haus. Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.V. (DSH), Hamburg.
Beim Kauf und Aufbau genau hinsehen
Sicherheit beginnt schon beim Kauf: Spielgeräte müssen zum Alter der Kinder passen und wichtige Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen erfüllen, erkennbar etwa am CE- oder GS-Zeichen.
Beim Aufbau sind Stabilität und Standfestigkeit entscheidend; für manche Geräte sind zum Beispiel Betonfundamente oder feste Verankerungen erforderlich. Zusätzlicher Schutz entsteht durch einen ausreichenden Abstand zu Gebäuden, anderen Geräten, Zäunen und Pflanzen sowie einen falldämpfenden Untergrund aus Sand oder Holzschnitzeln. Spielgeräte sollten zudem nicht in der prallen Sonne stehen.
Vor der Gartensaison: Kontrolle der Geräte auf Mängel
Material und Bauteile von Spielgeräten können durch Wind und Wetter schnell verschleißen. Mindestens im Frühjahr sollten Eltern riskante Stellen wie Pfosten, Aufhängungen, Netze und Schrauben auf Schäden und Belastbarkeit prüfen. Defekte Teile müssen repariert oder ausgetauscht werden. Hervorstehende Nägel und Schrauben, Holzsplitter und abgesplitterter Lack sind zu entfernen, um Verletzungen zu vermeiden.