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Gathmann Michaelis und Freunde | Detail

E-Bike leihen im Urlaub

| Sicher unterwegs

Darauf sollten Sie beim Planen von Radtouren und beim E-Bike-Fahren achten.

Mobil und flexibel fremde Städte und Landschaften erkunden: Urlaub mit dem E-Bike liegt im Trend. Vielerorts kann man sich auch ein Elektrofahrrad mieten – die ideale Gelegenheit, das Radfahren mit Motorunterstützung einmal auszuprobieren. Worauf Sie achten sollten, damit dabei nichts schiefgeht.

Elektrofahrräder werden im In- und Ausland zunehmend beliebter. Kein Wunder, dass es in vielen touristischen Regionen immer häufiger auch E-Bikes zu mieten gibt. Doch Vorsicht, wenn Sie noch keine Erfahrung mit dem Radfahren per Motorunterstützung haben: Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem E-Bike und einem normalen Fahrrad. So haben E-Bikes durch Motor und Akku ein höheres Gewicht. Auch die Geschwindigkeit auf dem Elektrofahrrad wird häufig unterschätzt. Nicht zuletzt lenken Sehenswürdigkeiten schnell ab, sodass Bordsteinkanten oder Passanten leicht übersehen werden. Insbesondere ältere und/oder untrainierte Menschen sind gefährdet, sich bei einem Sturz schwer zu verletzen, da sie sich nicht so gut abfangen können.

Wichtig ist daher, einige Punkte zu beachten, bevor Sie sich ein E-Bike im Urlaub mieten. Hier fünf wichtige Tipps:  

1. Fahr­rad­tour pla­nen

Überlegen Sie schon vor der E-Bike-Tour, für welchen Zweck Sie das E-Bike mieten möchten. Für eine Städtebesichtigung eignet sich ein City-Bike, bei unwegsamem Gelände oder Steigungen eher ein E-Trekking- oder E-Mountainbike mit breiteren Reifen und einer Federgabel. 

2. Pe­de­l­ec, S-Pe­de­l­ec oder E-Bi­ke

Ein Pedelec reicht zum Ausprobieren im Urlaub meist aus. Es hat maximal 250 Watt und unterstützt während des Tretens bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Schnellere S-Pedelecs sind für Unerfahrene ungeeignet, da sie erst ab 45 km/h abschalten. Sie erfordern ebenso wie reine E-Bikes, bei denen der Elektroantrieb mit Hilfe eines Drehgriffs oder Schaltknopfs gestartet wird, außerdem einen Führerschein.

3. Ein­wei­sung

Lassen Sie sich die Handhabung des E-Bikes gut erklären und machen Sie – wenn möglich – eine kurze Probefahrt auf sicherem Gelände, um das Fahrverhalten zu testen. Auch wenn das Fahren mit Motorunterstützung leichter geht: Muten Sie sich keine zu langen oder riskanten Strecken zu.

4. Aus­rüs­tung

Hierzulande besteht keine Helmpflicht für Pedelecs bis 25 km/h. Dies kann jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein. Doch auch wenn kein Helm vorgeschrieben ist, sollten Sie diesen sicherheitshalber mieten, da er Sie bei einem Unfall vor schweren Verletzungen schützen kann. Zusätzlich sinnvoll sind wettergerechte Kleidung, rutschfeste Schuhe und eine reflektierende Weste.

5. War­tung

Leihräder werden meist regelmäßig gewartet. Lassen Sie das E-Bike im Zweifel stehen, falls Sie offensichtliche Mängel an sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Bremsen oder Beleuchtung feststellen. Achten Sie auch darauf, dass der Akku vollgeladen ist und über eine entsprechende Reichweite verfügt.

Fahr­trai­ning gibt Si­cher­heit

Zur Vorbereitung auf den Urlaub mit dem E-Bike kann ein Fahr-Sicherheitstraining sinnvoll sein – vor allem dann, wenn Sie noch keine oder noch wenig Erfahrung mit Elektrofahrrädern haben. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), die Deutsche Verkehrswacht und der Verkehrs-Club Deutschland (VCD) bieten regelmäßig Kurse an.

Senioren fahren Ebike und tragen dabei Helme
Foto: Halfpoint / stock.adobe.com

- sck

Titelbild: Halfpoint / stock.adobe.com

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