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Gathmann Michaelis und Freunde | Detail

29. April: Tag gegen Lärm – Lärmstress: Dauerlärm belastet auch schon Vorschulkinder

Im Alltag sind wir ständig von Geräuschen umgeben – etwa durch Straßenverkehr, Baustellen oder elektronische Geräte in den eigenen vier Wänden. Diese permanente Geräuschkulisse kann an den Nerven zehren und das Gehör belasten.

Schon Vorschulkinder reagieren darauf häufig mit Nervosität, Unruhe oder aggressivem Verhalten. Die Folgen: Bei der Einschulung haben viele Kinder keine altersgerechte Hörwahrnehmung, was sich wiederum negativ auf die Sprachentwicklung und die schulische Laufbahn auswirken kann. Außerdem schadet Dauerlärm den empfindlichen Haarzellen im Innenohr, die das Hören erst möglich machen. Einmal zerstört, wachsen sie nicht wieder nach. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus, Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e. V. (DSH), anlässlich des Tags gegen Lärm am 29. April hin.

Lautes Spielzeug und Kopfhörer können das Gehör belasten

Elektronisches Spielzeug mit Ton kann sehr laut sein – besonders dann, wenn es direkt ans Ohr gehalten wird. Auch Kopfhörer gehören inzwischen für viele Kinder zum Alltag, etwa beim Musikhören oder beim Anschauen von Videos. Damit Kinderohren nicht langfristig geschädigt werden, sollten Eltern darauf achten, dass die Lautstärke dieser Geräte moderat eingestellt ist und regelmäßig Hörpausen eingelegt werden.

Mit Upsi lernen Kinder, genau hinzuhören

Kinder können schon früh lernen, achtsam mit Geräuschen umzugehen. Dabei hilft zum Beispiel das Bilderbuch „Upsi und der laute Seebär“, gemeinsam herausgegeben von der Unfallkasse Berlin und der DSH. Ein ohrenbetäubend brüllender Seebär verursacht auf einer Insel so viel Lärm, dass die anderen Tiere kaum noch schlafen können. 
Upsi und seine Freunde machen sich auf die Suche nach der Ursache und zeigen, wie wichtig es ist, genau hinzuhören und Rücksicht auf andere zu nehmen. Das Bilderbuch sensibilisiert Kinder spielerisch für Geräusche und dafür, dass bewusstes Zuhören gelernt werden muss.

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Weitere Informationen zum Tag gegen Lärm.

Foto (Titelbild): Tatiana Foxy / stock.adobe.com

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