Steckdosenleisten sind ein Allerweltsprodukt. Riskant kann es aber werden, wenn man sie zum Beispiel hintereinandersteckt.
Steckdosenleiste nicht überlasten! Der Stromverbrauch aller angeschlossenen Geräte darf bei diesem Gerät 3.500 Watt nicht übersteigen.
Das GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit: ein Hinweis auf ein sicheres Gerät. Zumindest das CE-Zeichen muss auf dem Gerät stehen!
Warnhinweise zu lesen kann Leben retten. Diese Steckdosenleiste darf zum Beispiel nur drinnen verwendet werden.
Schutzleiterkontakte müssen federnd ausgeführt sein. Das heißt, sie kehren nach dem Andrücken wieder in ihre Ursprungslage zurück.
Gut! Die Anschlussleitung ist dick und zusätzlich abgedeckt. Dünne Anschlussleitungen sind ein  Hinweis auf mangelnde Qualität.
Gut! Die Anschlussleitung ist dick und zusätzlich abgedeckt. Dünne Anschlussleitungen sind ein Hinweis auf mangelnde Qualität.
Quelle: Bundesanstalt für  Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und  AKTION Das Sichere Haus (DSH) | © 2016
zurück zur Startseite
Batteriebetriebene Laserpointer gehören für viele Menschen zum Alltag, etwa für Vorträge. Die hohe Lichtleistung dieser Geräte birgt aber einige Verletzungsrisiken, vor allem für die Augen.
Lichterketten sind vor allem um Weihnachten herum eine beliebte Dekoration. Weniger leuchtend ist dabei die Sicherheit – sie bleibt oft auf der Strecke.
Tischlampen erhellen kleine Areale, zum Beispiel einen Basteltisch. Aber darf so eine Leuchte bei Regen auch draußen angeknipst werden? Und kann ich jedes beliebige Leuchtmittel einsetzen?
Laser werden in Klassen von 1 bis 4 eingeteilt. Für Verbraucher sind nur die Klassen 1, 1M, 2 und 2M zulässig. Die höheren Klassen sind für den Alltag viel zu gefährlich!
Vorsicht bei Knopfzellen, die der Verpackung beiliegen. Kleinkinder können sie verschlucken. Bleibt eine Knopfzelle in der Speiseröhre stecken, kann austretende Säure ein Loch in die Speiseröhre brennen. Bewahren Sie Laserpointer und Knopfzellen für Kinder unerreichbar auf.
Laserpointer dürfen nicht auf Menschen gerichtet werden. Die unsichtbaren Laserstrahlen haben eine hohe Reichweite und können Horn- und Netzhaut verbrennen. Falls Laserstrahlung ins Auge trifft, das Auge sofort schließen und den Kopf aus dem Strahl bewegen.
Der Lampenschirm muss einen ausreichenden Abstand zum Leuchtmittel haben. Ansonsten: Brandgefahr!
Gut so! Die Steckerstifte haben einen Isoliermantel.
Auf diesem Typenschild fehlt die IP-Kennzeichnung. Die Lichterkette darf also nur drinnen verwendet werden!
Das GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit: ein Hinweis auf ein sicheres Gerät. Zumindest das CE-Kennzeichen sollte auf dem Typenschild stehen.
Die Übergänge zwischen Gerät und Kabel dürfen nicht scharfkantig sein. Die Kabelisolierung könnte aufscheuern, Spannung führende Adern liegen dann frei. Wer sie berührt, bekommt einen Stromschlag.
Das Leuchtmittel darf die Leistung von 40 Watt nicht übersteigen. Ansonsten: Brandgefahr!
Zumindest das CE-Zeichen sollte auf dem Typenschild stehen.  Auf diesem Typenschild gibt es kein IP-Kennzeichen. Die Leuchte darf deshalb nur drinnen verwendet werden!
Zumindest das CE-Zeichen sollte auf dem Typenschild stehen.  Auf diesem Typenschild gibt es kein IP-Kennzeichen. Die Leuchte darf deshalb nur drinnen verwendet werden!
Im Kinderzimmer sollten keine Lampen mit hoher Nennspannung (hier: 230 Volt) stehen, sondern Leuchten mit Transformator ("Trafo").
Gut so! Die Übergangsstelle zwischen Kabel und Gerät hat eine Biegeschutztülle.
Herkömmliche Leuchtmittel werden bis zu 70 Grad Celsius heiß. Das reicht, um zum Beispiel Weihnachtsdeko aus Stroh zu entflammen. Tipp: LEDs werden weniger heiß.
Für Sicherheit etwas mehr bezahlen oder "sehr günstig" einkaufen und auf Risiko spielen? Die folgenden Grafiken zeigen vier völlig alltägliche Produkte, bei denen sich ein paar Euro mehr mit Sicherheit lohnen: Laserpointer, Lichterkette, Steckdosenleiste und Tischlampe. Die Icons zeigen, wo sich mögliche Schwachstellen an den Geräten verstecken. Auf diese Weise können Sie sichere Schnäppchen von Neuschrott unterscheiden.
Wer eine ganz normale Steckerleiste kaufen will, steht im Laden vor einem riesigen Angebot. Die Versuchung ist groß, das billigste Produkt zu kaufen, denn eigentlich sehen alle Geräte gleich aus. Wer genau hinsieht, entdeckt jedoch Unterschiede: Die dünnen Kabel der einen Leiste lassen sich bequem zwischen zwei Fingern zusammenpressen – die Kabel der zweiten Leiste sind dicker und stabiler.  Am ersten Gerät fehlt das GS-Zeichen für "geprüfte Sicherheit" – am zweiten Gerät steht "GS". Allerdings ist die zweite Leiste teurer als die erste. Wie sich entscheiden? Sicherheit bezahlen oder auf Risiko spielen?  Die folgenden Grafiken stellen beispielhaft vier völlig alltägliche Produkte vor, bei denen sich diese Fragen stellen. Die Tipps auf den Icons zu Laserpointer, Lichterkette, Steckdosenleiste und Tischlampe helfen, sichere und langlebige Produkte zu kaufen – echte Schnäppchen eben und keinen Neuschrott. Viel Spaß beim Einkaufen und sicheren Benutzen wünschen die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und die AKTION Das Sichere Haus (DSH).