Rutschbrett erleichtert Transfer

Ein Rutschbrett erleichtert das Übersetzen eines Pflegebedürftigen zum Beispiel vom Bett in den Rollstuhl: Der Rollstuhl wird nahe ans Bett herangefahren und gesichert. Das Brett wird mit seiner Rutsch hemmenden Unterseite stabil auf dem Bett und auf dem Rollstuhl aufgelegt. Der Pflegebedürftige gleitet dann mit dem Gesäß darüber, ohne Gewicht auf die Füße verlagern zu müssen.

Die extrem glatte Oberfläche sichert ein gefahrloses, schmerzfreies und hautschonendes Umsetzen. Viele Pflegebedürftige können den Positionswechsel sogar alleine bewältigen, indem sie sich über das Brett ziehen oder schieben. Wird Ihre Unterstützung benötigt, so brauchen Sie deutlich weniger Kraft für die Verlagerung. Gleichzeitig wird Ihr Rücken geschont.

Rutschbretter mit geringem Eigengewicht sowie abgerundete Ecken und Kanten sind besonders leicht handhabbar. Zudem erleichtert ein leichtes Gefälle zwischen Bett und Rollstuhl die Nutzung.

Rutschbretter gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen, aus Holz oder Kunststoff, in verschiedenen Formen, mit oder ohne Grifflöcher und/oder Radaussparungen. Für das Übersetzen vom Bett in den Rollstuhl eignet sich ein kurzes Brett. Für den Transfer vom Rollstuhl auf den Beifahrersitz des Autos hingegen ist ein längeres Brett sicherer, da es eine größere Auflagefläche hat. Das Rutschbrett kann gut mit einer Gleitmatte, der Drehscheibe, der Aufrichthilfe oder dem Haltegürtel kombiniert werden.

Quelle: „Zu Hause pflegen – gesund bleiben!“ Infobrief für pflegende Angehörige
Ausgabe Sommer 2008
Herausgeber: Aktion DAS SICHERE HAUS und Partner