Kinderspielfahrrad, Spielrad

Kurzbeschreibung

  • Ein Spielfahrrad ist ein kleines Kinderfahrrad mit 12- bis 14-Zoll-Rädern.
  • Wie der Name „Spielfahrrad“ deutlich macht, handelt es sich um ein Spielzeug, das nicht verkehrssicher im Sinne der Straßenverkehrsordnung ist (StVO).

Empfohlenes Alter

Das richtige Alter hängt von der Körpergröße und dem Entwicklungsstand des Kindes ab. Fährt das Kind sicher mit Laufrad oder Roller, erlernt es das Radfahren meistens schnell.

Kauf-Tipps

  • Lassen Sie das Kind eine Probefahrt machen.
  • Beide Fußsohlen sollten den Boden gut erreichen, wenn das Kind auf dem Sattel sitzt.
  • Das Rad sollte ein möglichst geringes Eigengewicht haben.
  • Sattel und Lenker lassen sich problemlos in der Höhe verstellen.
  • Die Kette ist durch einen Kettenkasten verdeckt.
  • Die Lenkergriffe haben an den Seiten einen Aufprallschutz und der Lenker hat mittig ein Polster, das das Gesicht vor Verletzungen bei Stürzen auf den Lenker schützt.
  • Die Pedale sind breit und rutschfest.
  • Zwei voneinander unabhängige, gut greifende Bremsen (Hand- und Rücktrittbremse).
  • Die Handbremse lässt sich leicht bedienen.
  • Reifen haben tiefes Profil und Reflektorstreifen.
  • Empfehlenswert sind Reflektoren vorn, hinten und an den Speichen.
  • Ein tiefer Einstieg erleichtert das selbstständige Auf- und Absteigen.
  • Muttern, Schrauben, Tretkurbel etc. müssen abgedeckt sein.
  • Die Klingel ist leichtgängig und hell tönend.

Hier kann es gefährlich werden:

  • Spielräder sind ausschließlich auf Gehwegen und in verkehrsberuhigten Zonen erlaubt.
  • Kinder müssen das eigenständige Bremsen erst üben. Besonders die Handbremse können kleine Kinder noch nicht sicher bedienen.
  • Meiden Sie abschüssige Wege, solange das Kind nicht sicher fahren und bremsen kann.
  • Ein Fahrradhelm ist auch auf dem Spielfahrrad Pflicht!

Stichwort: Stützräder

  • Stützräder können für besonders unsichere oder motorisch benachteiligte Kinder eine gute Lernhilfe für das Radfahren sein. Sie schränken die Verbesserung des Gleichgewichts jedoch auch ein.
  • Zeigt ein Kind große Schwierigkeiten beim Radfahren, sollte es vorerst (wieder) einige Zeit mit dem Laufrad fahren. Vielleicht war der Versuch, Rad zu fahren, zu früh.
  • Besser als Stützräder: Begleiten Sie das Kind in der Anfangsphase direkt neben dem Rad, um es bei Sturzgefahr zu stützen. Das Gleichgewicht lässt sich bei höheren Geschwindigkeiten besser halten. Dafür benötigt das Kind eine ausreichend lange Strecke, die frei von Gefahren und Gegenständen ist.

Stand der Informationen: Frühjahr 2018

Broschüren

Mobile Kinder

Zusatzinfos zu Helm & Co., Straßenverkehrsordnung, welches Fahrzeug für welches Alter?
Broschüre DIN A5, 40 Seiten