Skateboard, Shortboard/Mini-Longboard, Longboard

Kurzbeschreibung

  • Die verschiedenen Boards bestehen aus einem mehrlagigen Holzbrett mit vier auf der Unterseite befindlichen Rollen auf zwei Achsen. Einige Modelle haben Trittbretter aus Kunststoff-Verbunden oder bestehen ausschließlich aus Kunststoff.
  • Die Trittfläche ist meist mit selbstklebendem „Schmirgelpapier“ (Griptape) versehen.
  • Die Länge der Boards variiert je nach Typ zwischen 55 und 150 Zentimetern.
  • Shortboards sind klein, wendig und leicht zu verstauen.
  • Longboards sind länger, komfortabel zu fahren und erreichen höhere Geschwindigkeiten.
  • Die Fortbewegung erfolgt durch das Abstoßen mit einem Bein, gelenkt wird mit Gewichtsverlagerung.
  • Gebremst wird meist durch Absetzen der Schuhsohle des hinteren Fußes auf dem Boden. Einige Boards besitzen am hinteren Ende einen Bremsklotz, der durch Gesichtsverlagerung auf den Boden gedrückt wird.

Empfohlenes Alter

  • Ab etwa zehn Jahren. Dann ist der Gleichgewichtssinn ausreichend ausgeprägt für die Anforderungen beim Skateboardfahren.
  • Kleinere Kinder, etwa ab 4 Jahren, können auf speziellen Kinderboards üben.

Kauf-Tipps

  • Für Anfänger eignen sich Anfänger- oder Kinderboards, die eine breitere Trittfläche haben und nicht zu schnell werden.
  • Die Boardgröße sollte zur Körpergröße passen. Kleinere Boards sind wendiger und für Kinder besser zu steuern. Ab einer Körpergröße von etwa 1,40 Metern sind Boards für Erwachsene geeignet.
  • Die Trittfläche sollte so breit sein, dass die Füße genügend Standsicherheit haben. Größere Füße brauchen ein breiteres Board.
  • Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Brett-Formen. Beachten Sie dies beim Kauf und lassen sich im Geschäft beraten.
  • Entscheiden Sie sich für gute Qualität. Boards aus dem Discounter weisen häufig Mängel auf, etwa minderwertige, schwergängige Rollen oder Plastikachsen.
  • Alle Schrauben sollten fest sitzen und die Rollen sich frei drehen.

Schutzausrüstung

  • Die komplette Schutzausrüstung ist gerade für Anfänger wichtig: Helm (wenn möglich mit Kinnschutz), Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschützer.
  • Auch geübte Boarder schützt der Helm zuverlässig vor schwerwiegenden Kopfverletzungen. Die Gelenkschützer verhindern vorrangig Hautabschürfungen und sind besonders für Jugendliche eher „uncool“.
  • Für waghalsige Fahrten und Sprünge mit dem Board, wie etwa auf Halfpipes, Treppen etc., ist zusätzlich ein Zahnschutz empfehlenswert.
  • Wichtig für sicheres Fahren ist das richtige Schuhwerk. Geschlossene Sportschuhe mit flacher, griffiger Sohle geben einen guten Halt auf dem Board.

Fahrzeug oder Spielzeug?

Short-, Skate- und Longboards gelten im Straßenverkehr als „besondere Fortbewegungsmittel“ und dürfen nur auf Gehwegen und in verkehrsberuhigten Zonen benutzt werden. Dennoch haben Fußgänger Vorrang und sind zu berücksichtigen.

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Stand der Informationen: Frühjahr 2018

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