Kinder Garten und Freizeit

Kleinkinder ertrinken leise – so werden Gartenteiche sicherer

04.07.2017 Selbst seichte Wasserstellen im Garten bergen ein hohes Ertrinkungsrisiko für Kleinkinder, denn schon bei einer Wassertiefe von wenigen Zentimetern können Kinder ertrinken – das entspricht in etwa dem Wasserstand einer Vogeltränke oder eines Planschbeckens.

Und: Kinder ertrinken schnell und leise, auch wenn Filmszenen von Ertrinkungsunfällen etwas anderes suggerieren, nämlich Hilferufe, wildes Fuchteln mit den Armen und spritzendes Wasser.  „Für ein Kleinkind kann es deshalb schon riskant sein, wenn Papa oder Mama es im Garten nur wenige Minuten aus den Augen lassen“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.

Wasserstellen im Garten sichern
Die DSH rät zu diesen Vorsichtsmaßnahmen:

  • Sichern Sie Gartenteiche durch einen Zaun und ein Teichgitter.
  • Auf Höhe der Wasseroberfläche sorgt ein Teichgitter für Sicherheit.
  • Stellen Sie Vogeltränken auf einen erhöhten Platz, zum Beispiel eine Mauer oder auf einen stabilen Ständer.
  • Planschbecken sollten nach dem Benutzen abgedeckt oder aber geleert und umgedreht werden.
  • Sobald Wasser in der Nähe ist, sollten Eltern ihre  Kinder nicht aus dem  Auge lassen.

Info-Grafik zum Thema
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die DSH bieten zu diesem Thema eine Infografik im druckfähigen Format an. Sie kann hier heruntergeladen werden: bit.ly/2uBLPVM.

 

Für Ihre Rückfragen zu dieser Presseinformation:
Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62
E-Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de