Elektrische Tischleuchten

erhellen Schreibtische, Nachttische und andere kleine Areale mit künstlichem Licht.

Gute Tischlampen erkennen und kaufen

Quelle: Kellow

Auf dem Typenschild sollten zumindest diese Angaben zu finden sein:

  • Name und Adresse des Herstellers, Bevollmächtigten oder des Importeurs,
  • Tischlampentyp oder Bestellnummer des Herstellers,
  • technische Daten des einzusetzenden Leuchtmittels (Art, Spannung, maximale Leistung),
  • Montage- oder Betriebsanleitung in deutscher Sprache.

Weitere Hinweise auf eine sichere Leuchte sind:

  • ein CE-Zeichen, besser noch ein GS-Prüfzeichen,
  • solide Beschaffenheit der Anschlussleitung,
  • eine Angabe auf Leuchte oder Verpackung, wie groß der Abstand zu brennbaren Stoffen sein muss, etwa zu Gardinen,
  • der Lampenschirm hat einen ausreichenden Abstand zur Lampe.

Kreise, Quadrate und Nummern auf dem Typenschild weisen auf Schutzklasse und Schutzart hin.

Schutzklassen

Die Schutzklasse gibt die Maßnahmen an, die gegen einen elektrischen Schlag getroffen wurden:

Schutzklasse I
Schutz durch Basisisolierung der Spannung führenden Teile in der Tischleuchte und Schutzleiteranschluss (Stecker mit Schutzkontakt).

Schutzklasse II
Schutz durch verstärkte oder doppelte Isolierung.
Anschluss an das Netz mit „Euro-Stecker“ ohne Schutzkontakt.

Schutzklasse III
Schutz durch Kleinspannung unter 50 V. Anschluss an das Netz über Transformator oder Betrieb (Speisung) von Batterien oder Akkus. Dieses Zeichen ist selten auf Geräten zu finden.

Die Schutzart

Die Schutzart (IP-Kennzeichnung) besagt, wie gut die Teile der Tischleuchte, die bei Benutzung unter Spannung stehen, gegen Berühren, Eindringen von festen Fremdkörpern (erste Ziffer) und Nässe (zweite Ziffer) geschützt sind.

Je höher die Ziffer, desto größer ist die Schutzwirkung.

Zum Beispiel ist eine Leuchte mit Kennzeichnung „IP 20“ für den Wohnraum geeignet, mit der Kennzeichnung „IP 44“ ist sie spritzwassergeschützt und kann für kurze Zeit zum Beispiel in feuchten Räumen wie Keller oder Außenbereich eingesetzt werden.

Wasserdicht sind solche Leuchten nicht. Sie dürfen deshalb nicht im Regen stehen oder im Badezimmer verwendet werden – dort könnten sie ins Wasser fallen und einen tödlichen elektrischen Unfall (Stromschlag) verursachen.

Wenn auf dem Typenschild keine Schutzart angegeben ist, darf die Leuchte nur in einem Innenraum verwendet werden.

Kindernachttischleuchten

Nachttischlampen für Kinder dürfen nur im Niedrigvoltbereich (maximal 24 Volt) betrieben werden. Viele Leuchten, die eigentlich nicht für das Kinderzimmer gedacht sind, haben aber eine Spannung von 230 Volt, zum Beispiel normale Steh- oder Schreibtischlampen. Wenn Kinder daran ihren natürlichen Forschungs- und Zerlegungsdrang ausleben, können sie in die Fassung für die Glühlampe oder an andere Strom führende Teile fassen und einen lebensgefährlichen Stromschlag bekommen. Deshalb: Achten Sie darauf, dass alle Leuchten im Kinderzimmer im Niedrigvoltbereich betrieben werden.

Stand der Informationen: Herbst 2016

Quellen und ausführliche Informationen finden Sie in der Broschüre "Sichere Produkte in Heim und Freizeit".
Eine animierte Grafik zum Thema finden Sie hier.

Broschüre

Gefährliche Produkte

Wasserkocher und Toaster, Filzstifte, Laserpointer, Mehrfachsteckdosen und Steckdosenleisten. In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Broschüre Format DIN A5, 40 Seiten