Licht an!

Wege und Treppen müssen hell und blendfrei beleuchtet sein. Nur so erkennt man Unebenheiten und Hindernisse rechtzeitig, bevor man darüber stolpert.

Beleuchtung im Haus

  • Am Bett ist eine blendfrei angebrachte Lampe mit Bewegungsmelder sinnvoll, die beim Aufstehen angeht.
  • Bewegungsmelder und blendfrei angebrachte Leuchten sind auch im Badezimmer und auf dem Flur eine sichere Sache.
  • Steckdosenlampen sind eine gute Ergänzung zu Stehlampen oder einer Deckenbeleuchtung.

Treppenbeleuchtung

  • Am Anfang und am Ende der Treppe sollten sich Lichtschal­ter befinden, die möglichst auch im Dunkeln leuchten. Bringen Sie dafür einen Leuchtstreifen an oder montieren Sie einen beleuchteten Schalter mit integriertem Dauerlicht.
  • Kennzeichnen Sie die erste und die letzte Stufe zusätzlich mit einem Leuchtstreifen.
  • Leuchten Sie Treppen mit blendfreiem Licht aus, zum Beispiel Halbkugelleuchten mit nach unten gerichtetem Lichtschein.
  • LED-Lampen, auch zum Aufkleben oder Anschrauben, sind gut geeignet und stromsparend.
  • Praktisch sind Lampen mit Bewegungssensor, einem Lichtsensor und mit Batteriebetrieb.

Beleuchtung ums Haus

Beleuchtet werden sollten:

  • Wege zur Garage und zur Haustür
  • Die Haustür selbst
  • Terrassen, Außentreppen (dort mind. die erste und letzte Stufe), außenliegende Kellereingänge und die jeweils dorthin führenden Wege
  • Als Gartenwegleuchten ideal sind Halbkugeln mit blendfrei nach unten gerichtetem Lichtkegel.
  • Die perfekte Höhe für Wegeleuchten ist etwa einen Meter über dem Boden.
  • Die Lichtkegel der Leuchten sollten sich leicht überlappen.
  • Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sind eine stromsparende Variante. Der Zeittakt sollte großzügig eingestellt sein.

Stand der Informationen: Frühjahr 2017

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