Licht an!

Wege und Treppen müssen hell und blendfrei beleuchtet sein. Nur so erkennt man Unebenheiten und Hindernisse rechtzeitig, bevor man darüber stolpert.

Beleuchtung im Haus

  • Am Bett ist eine blendfrei angebrachte Lampe mit Bewegungsmelder sinnvoll, die beim Aufstehen angeht.
  • Bewegungsmelder und blendfrei angebrachte Leuchten sind auch im Badezimmer und auf dem Flur eine sichere Sache.
  • Steckdosenlampen sind eine gute Ergänzung zu Stehlampen oder einer Deckenbeleuchtung.

Treppenbeleuchtung

  • Am Anfang und am Ende der Treppe sollten sich Lichtschal­ter befinden, die möglichst auch im Dunkeln leuchten. Bringen Sie dafür einen Leuchtstreifen an oder montieren Sie einen beleuchteten Schalter mit integriertem Dauerlicht.
  • Kennzeichnen Sie die erste und die letzte Stufe zusätzlich mit einem Leuchtstreifen.
  • Leuchten Sie Treppen mit blendfreiem Licht aus, zum Beispiel Halbkugelleuchten mit nach unten gerichtetem Lichtschein.
  • LED-Lampen, auch zum Aufkleben oder Anschrauben, sind gut geeignet und stromsparend.
  • Praktisch sind Lampen mit Bewegungssensor, einem Lichtsensor und mit Batteriebetrieb.

Beleuchtung ums Haus

Beleuchtet werden sollten:

  • Wege zur Garage und zur Haustür
  • Die Haustür selbst
  • Terrassen, Außentreppen (dort mind. die erste und letzte Stufe), außenliegende Kellereingänge und die jeweils dorthin führenden Wege
  • Als Gartenwegleuchten ideal sind Halbkugeln mit blendfrei nach unten gerichtetem Lichtkegel.
  • Die perfekte Höhe für Wegeleuchten ist etwa einen Meter über dem Boden.
  • Die Lichtkegel der Leuchten sollten sich leicht überlappen.
  • Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sind eine stromsparende Variante. Der Zeittakt sollte großzügig eingestellt sein.

Stand der Informationen: Frühjahr 2017

Broschüren

Sicher leben auch im Alter. Sturzunfälle sind vermeidbar

Rund 80 Prozent aller Stürze passieren Menschen, die älter sind als 65 Jahre. In dieser Broschüre finden Sie praktische und leicht umzusetzende Präventionstipps.
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Krafttraining für ältere Menschen

Die Broschüre enthält zehn einfache Übungen zur Käftigung der Muskulatur und Verbesserung der Koordination. Durch regelmäßige Bewegung können Sie dem Sturzrisiko entgegenwirken.
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Bin ich sturzgefährdet?

Die Kraft jedes Menschen lässt im Alter deutlich nach. Deshalb ist es immer gut, vorbeugend mit dem Training zu beginnen. Mit diesem einfachen Selbsttest in vier Schritten können Sie herausfinden, wie hoch Ihre persönliche Sturzgefahr ist.
Klappkarte DIN A5, 2 Seiten

Alltägliche Stolperfallen: Treppen, Teppich, Kabel & Co.

Herumliegende Kabel, lose Teppiche, falsche Beleuchtung oder unzureichend gesicherte Treppen – all das sind klassische Stolperfallen. Diese Broschüre gibt praktische Hinweise, um alltäglichen Stolperfallen aus dem Weg zu gehen. Faltblatt DIN lang, 3 Seiten