Laufrad

Kurzbeschreibung

  • Ein Laufrad sieht aus wie ein Fahrrad, hat aber weder Pedale noch Kette.
  • Das Kind stößt sich auf dem Sattel sitzend mit den Füßen am Boden ab.
  • Einige Modelle sind mit einer Handbremse ausgestattet. Vor allem für jüngere Kinder kann die Bedienung sehr schwierig sein und muss erlernt werden.
  • Laufräder eignen sich gut zur Vorbereitung auf das Radfahren und sind eine Alternative zum Roller.
  • Die Kinder üben, das Gleichgewicht zu halten, zu lenken, Geschwindigkeit zu regulieren und gleichzeitig auf ihre Umwelt zu reagieren.

Empfohlenes Alter

  • Ab etwa zweieinhalb bis drei Jahren
  • Das richtige Alter ist von der Körpergröße und dem Entwicklungsstand des Kindes abhängig.
  • Mit spätestens fünf Jahren hat das Laufrad meistens ausgedient.

Kauf-Tipps

  • Die Fußsohlen sollten den Boden beim Abstoßen vollständig berühren. Ist dies bei niedrigster Satteleinstellung nicht der Fall, sollten Sie ein anderes Modell wählen oder noch einige Zeit mit der Anschaffung warten.
  • Sattel und Lenker sind ohne großen Aufwand höhenverstellbar.
  • Ein tiefer Einstieg erleichtert auch kleineren Kindern das Auf- und Absteigen.
  • Entscheiden Sie sich für ein leichtes Laufrad. Sie lassen sich viel besser navigieren.
  • Auf der Lenkerstange sollte sich ein Polster als Aufprallschutz befinden, damit das Gesicht bei einem Unfall geschützt wird.
  • Lenkerpolster an den Griffenden dämpfen Stürze und schützen die Hände.
  • Luftgefüllte Reifen sind komfortabler als Hartgummiräder, da sie Stöße und Unebenheiten besser abfedern.
  • Scheibenräder haben den Vorteil, dass ein Kind nicht mit den Händen oder Füßen in das Rad geraten kann.
  • Laufräder aus Metall sind meist wetterfest und einfacher zu reinigen als Holzräder.

Hier kann es gefährlich werden:

  • Lassen Sie Ihr Kind in einem abgesicherten Umfeld üben, bevor es auf Gehwegen an befahrenen Straßen fahren darf.
  • Vorsicht bei abschüssigen Wegen, auf Brücken und in der Nähe von Gewässern.
  • Zu hohe und dann für das Kind unkontrollierbare Geschwindigkeiten können in einem Unfall enden.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es im Notfall mit den Füßen bremsen oder schnell vom Laufrad springen kann.
  • Wenn das Laufrad eine Handbremse besitzt, muss das Kind die Handhabung üben. Gehen Sie nicht davon aus, dass das Bremsen direkt funktioniert.
  • Muten Sie Ihrem Kind keine zu weiten Strecken zu. Es verliert sonst die Freude an der Bewegung.
  • Beim Laufradfahren sollte das Kind einen Helm tragen.

Stand der Informationen: Sommer 2017

Broschüren

Mobile Kinder

Zusatzinfos zu Helm & Co., Straßenverkehrsordnung, welches Fahrzeug für welches Alter?
Broschüre DIN A5, 40 Seiten