Kinder

Sicher spielen: Eltern inspizieren Kinderspielplätze

06.11.2008

Kinder fühlen sich von Spielplätzen magisch angezogen. Damit sie von dort angesichts von nicht selten anzutreffenden Sicherheitsmängeln wie zersplitterten Holzbalken, losen Schaukelsitzen, zu dünner Sandschicht unter der Wackelbrücke oder rostigen Stellen an der Rutsche heil wieder nach Hause kommen, sollten Eltern den Spielplatz-Favoriten ihrer Kinder mit einem kritischen Blick zu inspizieren.

Check-Liste:

Mit der folgenden Check-Liste erkennen Eltern sicher, ob und wo es Mängel auf dem Spielplatz gibt:

  • Ist der Spielplatz sauber?
  • Haben Klettergeräte mit einer Fallhöhe ab eineinhalb Metern im Fallbereich einen stoßdämpfenden Untergrund, zum Beispiel Sand oder Fallschutzmatten?
  • Sind Geräteteile aus Holz zersplittert, gebrochen, angefault oder auf andere Weise beschädigt?
  • Ragen spitze Teile, zum Beispiel Nägel oder Schrauben, aus dem Gerät heraus?
  • Sind Schraubverbindungen gelockert?
  • Weist das Gerät eine ungewöhnliche Bewegung auf, steht es zum Beispiel unsicher?
  • Liegen Glasscherben, Spritzen, Zigarettenkippen oder Exkremente im Sandkasten?
  • Fehlen Bauteile an Spielgeräten?

Mängel melden:

Sind Mängel vorhanden oder erscheint ein Gerät unsicher, sollten Eltern umgehend den zuständigen Träger des Spielplatzes informieren. Ansprechpartner sind bei öffentlichen Spielplätzen zum Beispiel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung. Träger von Spielplätzen sind gehalten, diese Mängel in gravierenden Fällen sofort, etwa durch Sperrung des Gerätes, oder im Zuge der regelmäßigen Inspektion und Wartung zu beheben.

Für Ihre Fragen zu dieser Presseinformation:

Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71,
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de