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Lichterketten: Erst prüfen, dann einschalten – Einkaufstipps

25.11.2013

Zur Weihnachtszeit strahlen in Deutschland Tausende von Lichterketten. Sie bringen graue Tage zum Leuchten und schaffen drinnen wie draußen eine festliche Atmosphäre. Doch längst nicht alle Lichterketten sind auch sicher. Immer wieder kommen Menschen durch einen Stromschlag oder einen Brand zu Schaden, weil zum Beispiel Drähte blank liegen.

Wer jetzt eine neue Lichterkette kauft, sollte deshalb auf Qualität achten und bereit sein, dafür auch etwas mehr Geld auszugeben. Das rät die Aktion Das Sichere Haus (DSH) in Hamburg.

Kauftipps für sichere Lichterketten:

  • Vertrauenswürdige Produkte tragen das GS-Zeichen („geprüfte Sicherheit“). Ihnen liegt eine Bedienungsanleitung in verständlichem Deutsch bei, der Name des Herstellers oder Importeurs ist gut lesbar.

  •  Lichterketten für drinnen sollten mit einem Transformator betrieben werden. Er regelt die Spannung von 230 Volt auf 24 Volt herunter. Das bannt die Gefahr eines tödlichen Stromschlages, falls eine schadhafte Isolierung oder eine offene Lampenfassung berührt wird. Das ist vor allem im Kinderzimmer wichtig.

  • Leuchtdioden-Ketten arbeiten mit Niedrigspannung, verbrauchen weniger Strom und werden nicht so heiß. Das sind gute Gründe, sich für diese Art Ketten zu entscheiden, auch und vor allem für die Kinderzimmer-Deko. „Normale“ Leuchten erreichen bis zu 70 Grad Celsius. Das reicht, um zum Beispiel in unmittelbarer Nähe hängende Strohsterne zu entzünden.

  • Lichterketten für draußen tragen das Piktogramm "Spritzwassergeschützt" (Dreieck mit Tropfen) oder  „Regenwassergeschützt" (Quadrat mit Tropfen) sowie das Kürzel „IP 44“ oder höher.

  • „Neuschrott“ ist gefährlich und bleibt am besten gleich im Geschäft. Er ist vor allem erkennbar an einer dünnen oder brüchigen Isolierung oder an fehlerhaften Lampenfassungen.  

Wer dann noch darauf achtet, dass die Lichterkette zu Hause nicht direkt neben leicht entzündlichem Weihnachtsschmuck hängt, beugt einem Wohnungsbrand vor. Lichterketten sollten zudem nicht zusammengesteckt werden oder längere Zeit ohne Aufsicht brennen.

Für Ihre Fragen zu dieser Presseinformation:
Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin. Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71, Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de.

Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,9 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.