Kinder

Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten

06.11.2008

In vielen Gärten entfaltet sich im Frühjahr die volle Blütenpracht - aber nicht alles Bunte gehört auch in den Familiengarten, denn viele Pflanzen haben Bestandteile, an denen sich gerade kleine Kinder oft schwer vergiften. Besonders gefährdet sind die Zwei- bis Dreijährigen, weil sie ihre Umwelt durch Lutschen und Kauen entdecken und dabei auch ihnen Fremdes in den Mund nehmen.

Eltern von kleinen Kindern sollten sich deshalb vor dem Pflanzenkauf gut darüber informieren, ob eine Pflanze giftige Bestandteile hat und um diese Giftpflanzen einen weiten Bogen machen. Empfehlenswert sind nur Pflanzen, deren Wurzeln, Blätter, Blüten und Früchte ungiftig sind.

Zu den gefährlichsten Pflanzen hierzulande zählen die als Kübelpflanze sehr beliebte Engelstrompete, der Goldregen (stark giftiger Samen!) und die Tollkirsche. Aber auch vermeintlich harmlose Pflanzen haben es „in sich”: Die schwarzen Beerenfrüchte des Gemeinen Efeus führen, in größerer Zahl verzehrt, zu Übelkeit, Brechdurchfall und Hautausschlag. Auch die Rinde, Blätter und Früchte des Buchsbaums sind giftig.

Eltern finden Tipps zur Vermeidung von Vergiftungsunfällen in der Broschüre „Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern” die die DSH zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft herausgegeben hat. Die 32 Seiten enthalten einen ausführlichen Giftpflanzenteil und informieren zusätzlich über weitere Vergiftungsgefahren im Haus, etwa durch Reinigungsmittel, Lampenöle oder Medikamente. Jedes Kapitel ist abgerundet mit Hinweisen, wie Eltern ihre Kinder vor Vergiftungsgefahren schützen können und was zu tun ist, wenn ein Kind Vergiftungserscheinungen zeigt.

Für Ihre Fragen zu dieser Presseinformation:

Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71,
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de