Haushalt

Aktion DAS SICHERE HAUS warnt vor Unfallgefahren beim Frühjahrsputz

13.03.2014

Gute Planung und genügend Pausen schützen vor Stress

Anlässlich der Frühjahrsputz-Saison warnt die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) vor der Unfallgefahr. „Viele Arbeiten, die jetzt gemacht werden müssen, sind lästig und ungewohnt. Man will sie einfach nur hinter sich bringen. Da verhakt man sich schnell im Staubsaugerkabel, rutscht auf feuchtem Boden aus oder stürzt von der Leiter“, sagt Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH.

Allein 2012 sind durch Unfälle in Heim und Freizeit mehr als 8.000 Bundesbürger gestorben. Die Gesamtzahl dieser Unfälle liegt bei geschätzten rund 5,9 Millionen pro Jahr. Zu den Hauptunfallursachen gehören nach DSH-Angaben Stress, Hektik und das Gefühl, alles gleichzeitig machen zu müssen.

Dagegen hilft ein Plan, der dem Frühjahrsputz Struktur gibt und ihn in überschaubare Stationen aufteilt.

Mit vier Schritten zum sicheren Großreinemachen

  • 1.    Was ist wo zu tun?
    Für jeden Raum wird notiert, was ansteht. Dazu gehören auch Keller, Flur, Treppen, Balkon, Terrasse und Garage. Achtung: Die Liste kann lang werden!

  • 2.    Was dauert wie lange?
    Ein Fenster putzen: 30 Minuten. Die Badewanne schrubben: 20 Minuten. Kleidung aussortieren: zwei Stunden. Oft wird zu wenig Zeit eingeplant. Stress ist die Folge. Besser ist es, die Dauer einer Arbeit realistisch einzuschätzen– und das Ganze dann mit 1,5 zu multiplizieren – als Zeitreserve für Unvorhergesehenes.

  • 3.    Goldene Reihenfolge: erst entrümpeln, dann Fenster putzen, anschließend Regale und Schränke, dann wischen oder saugen
    Die richtige Reihenfolge spart Zeit. Zuerst werden die Schränke inspiziert: Was kann in den Keller, was zur Altkleidersammlung, was in die Mülltonne? Dann sind die Fenster dran, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Anschließend werden Regale und Schränke von oben nach unten gereinigt; Schmutz von oben fällt dann nicht auf bereits saubere Bretter. Dann wird de Fußboden von der hintersten Ecke bis zur Zimmertür gewischt oder gesaugt. Der Vorteil: Durch einmal Gereinigtes läuft man nicht mehr durch.

  • 4.    Die Arbeit aufteilen:
    Frühjahrsputz ist Familiensache. Während Mama die Wanne putzt, besorgt Papa Blumenerde für den Balkonkasten oder bringt Altkleider zur Sammelstelle. Die Kinder tragen den Müll runter, sortieren Spielzeug aus oder reinigen die Gartenmöbel vor.

Kostenfreie Broschüre mit weiteren Tipps:
Hinweise zum sicheren Leben in Heim und Freizeit bietet die kostenfreie Broschüre „Zu Hause sicher leben. Gefahren erkennen, Unfälle vermeiden“.

Bezugswege:
per Post: DSH, „Haushalt“, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg
per Mail: bestellung@das-sichere-haus.debestellung@das-sichere-haus.de
Internet: www.das-sichere-haus.de/broschueren/haushalt.

Unter www.das-sichere-haus.de/presse/bilder/titelbilder gibt es das Titelblatt der Haushaltsbroschüre in Druckqualität. Bitte geben Sie als Quelle "DSH" an.

Pressekontakt:
Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin, Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71, Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de

Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,9 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.