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Tabu beim Sport: Piercings und transdermale Implantate

15.06.2017 Piercings können schick sein – aber auch gefährlich, zum Beispiel beim Sport. Vor allem bei Handball, Fußball und anderen Ballsportarten mit viel Körperkontakt können Mitspielerinnen und Mitspieler an ungeschützten Piercings und Ohrringen hängenbleiben, sie komplett herausreißen oder sich selbst daran verletzen. Piercings sollten deshalb „beim Sport tabu sein“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg. Piercings und Ohrringe, die nicht herausgenommen werden können, sollten zumindest abgeklebt werden.

Transdermale Implantate („Dermal-Anker“)

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind zurzeit transdermale Implantate („Dermal-Anker“) als Schmuck angesagt, vor allem im Gesicht und auf dem Dekolleté. Der Schmuckstein sieht aus, als sei er einfach auf die Haut geklebt. Tatsächlich aber hält ein „Anker“, der fest unter der Haut implementiert ist, den Schmuck. Das Verletzungsrisiko ist nicht geringer als bei Piercings, zumal transdermale Implantate nicht vorübergehend entfernt werden können. Das von ihnen ausgehende Verletzungsrisiko kann also nur durch Abkleben gemindert werden.

 

Pressekontakt:
Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62
E-Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de

 

Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland mehr als sieben Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.