Reiseadapter

Reisestecker überbrücken unterschiedliche Stecker-Systeme und deren in der physikalischen Form oder elektrischen Charakteristik begründeten Unterschiede, etwa bei der Netzspannung. So kann eine elektrische Verbindung hergestellt und das angeschlossene Gerät betrieben werden – der eigene Fön oder Rasierer funktioniert dann auch im Ausland.

Einfache Reiseadapter erlauben, nur einen Typ Stecker mit einem anderen Typ Steckdose zu verbinden. Aufwändigere Konstruktionen verbinden dagegen eine größere Zahl unterschiedlicher Stecker mit unterschiedlichen Steckdosentypen.

Hinweis

Wer auch die Netzspannungshöhe anpassen will oder muss (Beispiel: Deutschland 230 Volt gegenüber USA 110 Volt), braucht einen Reisestecker, der einen Transformator enthält, oder einen externen Spannungswandler, der zwischengeschaltet wird.

Viele moderne elektrische Geräte haben mittlerweile Universalnetzteile zur Umschaltung der Netzspannungsbereiche. Daher wird das Thema „Netzspannungsangleichung“ hier nicht betrachtet.

Qualität oder „Neu-Schrott“? Sichere Reiseadapter erkennen

Häufige Mängel an Reisesteckern sind schlechte, weil nicht bis zur Hälfte isolierte Steckerstifte. Nach DIN VDE 0620-1 müssen die Stifte im hinteren Bereich des Steckers isoliert sein, damit man nicht versehentlich an die Strom führenden Steckerstifte fasst und einen elektrischen Schlag bekommt. Lässt die Bauart der Steckdose dies nicht zu, sollte ein Hinweis auf dieses Risiko auf der Verpackung stehen. 

Ein weiterer Mangel sind fehlende Kennzeichnungen. Es fehlen zum Beispiel wesentliche Merkmale für einen gefahrlosen Gebrauch des Adapters sowie die vollständige Adresse des Herstellers beziehungsweise des Importeurs.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass dem Reiseadapter eine Beschreibung beiliegt, in der steht, für welche Länder er geeignet ist und mit welchen Strömen er maximal belastet werden darf. Der Adapter sollte ferner eine eingebaute Sicherung haben.

Quellen und ausführliche Informationen finden Sie hier.
Eine animierte Grafik zum Thema finden Sie hier.
Stand der Informationen: Herbst 2016.

Broschüre

Gefährliche Produkte

Wasserkocher und Toaster, Filzstifte, Laserpointer, Mehrfachsteckdosen und Steckdosenleisten. In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Broschüre Format DIN A5, 40 Seiten