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…60 Minuten Zeit?

Machen Sie Urlaub im Kopf

Warmer Sand und kristallklares Was-

ser oder knallblauer Himmel und glit-

zernder Schnee: Jeder von uns hat

Sehnsuchtsbilder im Kopf, hat eine

Vorstellung von einer Umgebung, die

gut tut. Das Tolle ist, dass wir diese

Bilder überall aktivieren können, und

zwar durch Fantasiereisen.

Reisen dieser Art sind wie eine Me-

ditation. Wir legen uns hin, lassen

uns die Geschichten vorlesen und

genießen die Bilder, die entstehen.

Sie sorgen für Tiefenentspannung

und Stressabbau. Deshalb ist es

besonders schön, wenn man sich

nach der etwa 20- bis 30-minüti-

gen Fantasiereise noch Zeit nimmt,

um langsam wieder in den Alltag

zurückzukehren.

Fantasiereisen finden Sie im Internet

zum Beispiel auf

www.youtube.de

,

Suchwort: Fantasiereise.

Eine Sinnesreise bietet auch die Un-

fallkasse NRW auf ihrer Homepage an:

www.unfallkasse-nrw.de/pflegende-

angehoerige, Stichwort „Ausgleichs-

übungen“.

Oder Sie kaufen eine CD, hier eini-

ge Empfehlungen: „Deine Seele ist

frei – fünf Fantasiereisen“ von Susan-

ne Hühn, CD, ca 14 Euro, „Dies ist ein

Moment für dich – 15 Fantasiereisen

zur Stressbewältigung, Gesundheits-

vorsorge und Entspannung“ von

Anne-Katrin Müller, ca. 14 Euro, „Hei-

lende Phantasiereisen: Mehr Lebens-

freude durch die Kraft innerer Bilder“

von Niklas Panholzer, ca. 13 Euro.

Das brauchen Sie:

CD-Player oder Computer/Laptop

mit Lautsprechern

eventuell CDs mit Fantasiereisen

kuschelige Decke

Ruhe

Extratipp:

Legen Sie Ihr Telefon in ein

anderes Zimmer oder schalten Sie es

leise.

…90 Minuten Zeit?

Befreien Sie sich von Überflüssigem

Diese Anregung erstaunt vielleicht

auf den ersten Blick. Sie lautet

nämlich: Misten Sie Ihren Kleider-

schrank aus. Was das mit Wohlfüh-

len und Entspannung zu tun hat?

Eine ganze Menge. Denn wenn wir

entrümpeln, wegschmeißen und

aussortieren, befreien wir uns von

Altem. Wir entschlacken sozusa-

gen äußerlich, schaffen Klarheit,

Ordnung, treffen Entscheidungen.

All das führt dazu, dass wir uns gut

fühlen. Zumal man bei solchen Akti-

onen meist ungeahnte Schätze ent-

deckt und danach oft auf absehbare

Zeit kein Geld mehr fürs Shoppen

ausgeben muss. Außerdem kann

das Aussortierte gespendet wer-

den, wenn es noch gut erhalten ist.

Helfen zu können, tut der Seele im-

mer gut.

Das brauchen Sie:

große, stabile Tüten

eine kräftige Portion Entschluss-

kraft

Extratipp:

Nicht nur der Kleider-

schrank – alle Schränke eignen sich

für so eine Entrümplungskur!

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Magazin für pflegende Angehörige