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7. Selbstgemachtes

Sehr beliebt und gleichzeitig besinnlich ist das Verschenken von

gelungenem Selbstgemachten.Wer seinen Lieben etwas näht,

strickt, häkelt oder bastelt, schenkt immer etwas ganz Persön-

liches, hat bei der Handarbeit Stress abgebaut und seinemKör-

per Ruhe gegönnt.

8. Weniger ist mehr

Bislang klingen die Tipps so, als ginge es zuWeihnachten aus-

schließlich umGeschenke. Für jüngereMenschenmag das noch

zutreffen, doch mit zunehmendem Alter schätzen viele Men-

schen eine besinnliche Weihnachtszeit, einen Besuch oder ein

langes Telefonat mehr als jedes Geschenk.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch manches hat sich

eingeschliffen und niemandweißwarum. Deshalb lohnt es sich,

Gewohnheiten zu überprüfen und durchaus auch abzustellen.

Müssen wirklich Geschenke für 20 Leute besorgt werden? Rei-

chen statt der acht nicht auch vier verschiedene Sorten Plätz-

chen? Ein nüchterner Blick auf die geplantenVorhaben, verbun-

denmit der Frage:„Warummache ich das eigentlich?“, kann zu

einer entspannten Weihnachtszeit ebenso beitragen wie Ar-

beitsteilung bei der Vorbereitung und beim Aufräumen. Wer

zumBeispiel bringt den Nachtischmit?Wer die Vorspeise? Und

wer räumt den Tisch ab und die Spülmaschine ein?

In diesen Zusammenhang passt auch das Stichwort „Weih-

nachtsfeier mit Chef und Kollegen“.Mit diesen Feiern dankt der

Arbeitgeber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die

geleistete Arbeit, unter den Kollegen wird das Gefühl der Zu-

sammengehörigkeit gestärkt. Doch auch der Tennisverein, die

Walkinggruppe und die Freunde des Stadtmuseums sind in Sa-

chenWeihnachtsfeier unterwegs. Anders ausgedrückt: Alle wol-

len im Dezember essen gehen. Das kann ganz schön anstren-

gend werden. Noch einTermin, noch ein Stressfaktor!Wie wäre

es, die gemeinsame Veranstaltung einfach in den Sommer zu

verlegen? Sinn und Zweck der Weihnachtsfeier sollten doch

auch bei Sonnenschein umsetzbar sein.

9. Bewusst Auszeiten nehmen

Was im Arbeitsleben gilt, kann für die Freizeit nicht falsch sein.

Zufrieden und leistungsstark wird und bleibt man durch eine

gute„Work-Life-Balance“. Selbstverständlichmüssen alle Dinge

pünktlich erledigt sein, aber mit einer guten Planung ist auch

die eine oder andere Pause drin. Bei gutemWetter ein kleiner

Spaziergang, bei schlechtemWetter ein gemütliches Bad oder

ein Nachmittag in der Sauna. Das bringt Kraft, steigert dieWi-

derstandsfähigkeit gegen Erkältungen und verleitet uns dazu,

wieder Vorfreude auf das Fest zu empfinden.

1. Frühzeitig mit den Überlegungen beginnen,

Liste anlegen

Vermutlich einer der meistgefassten Vorsätze, der nicht einge-

halten wird. Dabei ist schon viel gewonnen, wenn man Ideen

und Anregungen, die einem im Laufe des Jahres einfallen, im-

mer gleich notiert. Sinnvoll ist es, vor dem Kauf deren Aktuali-

tät zu prüfen. Der Enkel, der sich vor einem halben Jahr einen

neuen Fußball gewünscht hat, kann den inzwischen schon

längst besitzen. So oder so freut er sich sicher, dass man sich

seinen Herzenswunsch gemerkt hat – und schon das kann ja

ein Geschenk sein.

2. Listen führen (Wer bekommt was und wo

bekomme ich es?)

Wenn feststeht, wer was bekommen soll, hilft eine Liste mit

Geschäften und anderen Bezugsquellen. Nun kann der Einkauf

gut geplant werden, doppelteWege entfallen.

3. Geschenke gleich verpacken und mit

Namensschild versehen

Sind die Geschenke frühzeitig gekauft,werden sie sogleich ver-

packt und mit Namensschildchen versehen, damit am Heilig-

abend nicht das große Rätselraten beginnt.

4. Stoßzeiten vermeiden

Deutsche Innenstädte sind in derWeihnachtszeit maßlos über-

füllt. Klug ist es, dieWeihnachtseinkäufe schon früh abzuschlie-

ßen. Wer dennoch im Dezember etwas besorgen muss, sollte

dem großen Ansturm aus demWeg gehen und vormittags in

die Stadt fahren.

5. Gutscheine verschenken

Gutscheine können schnell lieblos und beliebig wirken, doch

das lässt sich mit originellen Ideen und einer schönen Ver-

packung vermeiden. Wie wäre es zum Beispiel

damit, den Gutschein für einen Abend

beim Italiener nicht einfach in einen

Umschlag zu stecken, sondern

ihn zusammen mit ei-

nem Rezept für ein

köstliches Tiramisu

an eine Flasche

guten Chianti

zu binden?

6. Online kaufen

Eine allweihnachtlich sehr beliebte Stressvermeidungsstrategie

ist das Onlineshopping. Ohne Frage hat man hier die größte

Auswahl, kann leicht die Preise vergleichen und vermeidet Park-

platzprobleme.Was einementgeht, ist das sinnliche Vergnügen,

dasWeihnachtseinkäufe schließlich auch haben. Und bei man-

chen Produkten, etwa Elektrogeräten, ist es sinnvoll, das Ge-

wünschte einmal gesehen, in den Händen gehalten und aus-

probiert zu haben.

Auch der Umtausch ist im stationären Handel oft leichter als

online, zumal der Weg in den Paket-Shop nach Weihnachten

automatisch an das Ende der dortigen Warteschlange führt.

Auch ist es gut zu wissen,welche Kosten im Falle einer Retoure

entstehen und wie die Umtauschbedingungen aussehen.

Von Dr. Nora Manzke, ehemalige Volontärin in der Pressestelle der

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund.

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SI CH E R zuhau s e & un te r we g s

4 /2015

Haushalt