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Optische Signale:

Die meisten Unfälle passieren auf der

ersten und letzten Stufe. Leuchtstreifen oder farbiges

Klebeband an der Stufenkante markieren die Übergänge

deutlich.

Rutschhemmung:

Stein- oder Holzstufen sind oft sehr

glatt. Teppichfliesen, fest montierte Antirutschkanten

und rutschhemmende Klebestreifen bieten den Füßen

Halt. Ideal sind Streifen in Signalfarben, die auch im

Dunkeln leuchten.

Beleuchtung:

Halbkugelleuchten, die ihr Licht nach unten

abgeben, können die Stufen vollständig ausleuchten.

Sicher und zugleich schick sind Geländer mit integrierter

LED-Leiste.

Halt finden:

Auf beiden Seiten der Treppe sollten Hand-

läufe sein. Ideal ist ein zusätzlicher niedrigerer Handlauf

für Kinder. Der Handlauf muss sicher zu umgreifen sein

und mindestens über die gesamte Treppenlänge reichen.

Keine Ablage:

Pflanzen,Wäschekörbe oder Haustiere

sind auf der Treppe vor allem eins: Stolperfallen.

Tipps: sicher unterwegs auf Treppen

Risiko

Treppe

Treppen und Stufen bergen ein hohes Unfallrisiko; in Deutsch-

land sterben pro Jahr mehr als 1.100 Menschen durch Stolpern,

Ausrutschen oder Fehltritte. Besonders gefährdet sind Senioren

ab dem 75. Lebensjahr, allerdings steigen die Zahlen schon bei

Menschen aus der Generation 55+ deutlich. Darauf weisen der

Gesamtverband der DeutschenVersicherungswirtschaft (GDV)

und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) mit Bezug auf das

Statistische Bundesamt hin.Häufige Gründe für einenTreppen-

sturz sind fehlende Beleuchtung, rutschige Stufen und fehlen-

de Handläufe. Auch persönliche Faktoren spielen eine Rolle,

etwa mangelnde Aufmerksamkeit, eine Sehschwäche oder

Schuhe mit glatter Sohle.

woe

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SI CH E R zu H au s e & un te r we g s

2/2016

Haushalt