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ImPrinzip funktionieren alle Mähroboter ähnlich. Rund umdie

Mähfläche wird ein Begrenzungsdraht ausgelegt und fixiert.

ImBetrieb schickt eine Ladestation ein pulsierendes Magnetfeld

durch den Draht, so dass der Roboter seine Grenzen spürt. Eine

Stoßsensorik erkennt frei stehende Gehölze oder andere robus-

te Hindernisse. Beet- oder Teichränder müssen jedochmit Draht

extra begrenzt werden. ZumSchluss wird die Ladestation in der

Nähe einer Steckdose positioniert und ein Mähplan program-

miert; ein automatischer Timer passt die Betriebszeiten an die

Größe des Gartens und seine Nutzung an.

Ist der Rasen frei von Spielzeug und Gartenschläuchen,Tannen-

zapfen und Steinen, kann es losgehen. Diemeisten Roboter dre-

hen willkürliche Kreise und verändern die Richtung, wenn sie

auf ein Hindernis stoßen. Dabei häckselt das Gerät die Grashal-

me so klein, dass sie als Mulch liegen bleiben können. Ist der

Akku nahezu leer, fährt das Gerät zum Stromtanken eigenstän-

dig zur Ladestation.

Verletzungen nicht ausgeschlossen

Die StiftungWarentest hat 2014 acht Rasenmähroboter getestet

und nur zwei Modelle mit „gut“ bewertet. Vor allem in puncto

Sicherheit gab es Kritik; kein Gerät sei so sicher, dass es unbe-

aufsichtigt im Garten herumfahren sollte, wenn sich dort Kin-

der aufhalten. „Wir hatten Modelle, deren Messer beim Hoch-

heben nicht sofort gestoppt haben, und auch ein Gerät, das an

einemBein hochgefahren ist“, erläutert Thomas Müller von der

Stiftung Warentest. Für Kinder könne das extrem gefährlich

werden, denn „ein Mähroboter übt auf sie eine große Anzie-

hungskraft aus und weckt den Spieltrieb.“ Je besser dieMesser

durch das Gehäuse abgeschirmt sind, umso geringer ist das

Verletzungsrisiko. Doch Laien können das nicht auf Anhieb er-

kennen; für sie sind Tests und Empfehlungenwie die von„Test“

hilfreich.

Auch einMähroboter braucht Kontrolle und Pflege. Das gilt vor

allem für die Schneiden, die wöchentlich gesäubert und hin-

sichtlich ihrer Schärfe kontrolliert werden sollten.

Von Eva Neumann, Journalistin, Berlin.

Rasenmähroboter: Praktisch oder verzichtbar?

Noch vor wenigen Jahren beäugten Gartenbauer und Hobby-

gärtner die ersten Rasenmähroboter neugierig und zugleich

zweifelnd. Inzwischen halten die Geräte Einzug in öffentliche

Parks und private Gärten.

Schwere Verbrennungen

durch vergrabene Einmalgrills

Heiße Einmalgrills dürfen nicht im Sand oder in der Erde vergraben werden,

denn die Kohle heizt noch lange nach und sorgt für eine glühend heiße Ober-

fläche.Wer dort arglos hintritt, kann schwere Verbrennungen an den Fußsohlen

erleiden.

Doch nicht nur die heißen Reste eines Einmalgrills sind ein Risiko. Auch beim

„normalen“ Grillen zu Hause sollte die glühende Holzkohle immer imGrillgerät

auskühlen und schließlich mit Wasser gelöscht werden – nicht aber auf dem

Rasen, im Beet oder auf einem Acker: Kinder ziehen sich immer wieder schwe-

re Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln oder -treten. Die Rest-

glut darf zudemweder in den Abfalleimer noch in die Mülltonne: Brandgefahr!

Faltblatt „Feuer und Flamme für sicheres Grillen“

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

(GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) haben das Falt-

blatt herausgegeben.

Es kann kostenlos heruntergeladen werden unter:

www.das-sichere-haus.de/broschueren/garten-freizeit-urlaub/

woe

Rasenmähroboter mähen den Rasen vollautomatisch.

In den meisten europäischen Ländern

müssen Radfahrer keinen Helm tragen.

Ausnahmen sind Finnland und Malta;

hier gibt es eine Helmpflicht. Ebenso in

der Slowakei und in Spanien, allerdings

in diesen Ländern nur außerhalb ge-

schlossener Ortschaften. Spanienwiede-

rum lässt helmloses Radeln bei langen

Steigungen, starker Hitze oder einer

medizinischen Indikation zu.

Kinder und Jugendliche dür-

fen in Estland, Island, Kro-

atien, Litauen, Österreich,

Schweden, Slowenien, der

Slowakei und Tschechien

generell nur behelmt auf

demDrahtesel unterwegs

sein. Die Altersgrenze liegt

meist bei unter 15 oder 16

Jahren.

Quelle: Ökotest/DVR.

woe

Helmpflicht in Europa

Kurz gemeldet

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SI CH E R zu H au s e & un te r we g s

2/2016